6 Themen Zuletzt aktualisiert: August 2026

Heizen, Kaminholz und warm bleiben

Vom Holzstapel bis zur beheizten Sohle

Wärme im Winter hat zwei Seiten: den Ofen, der den Raum heizt, und die Kleidung, die dich draußen warm hält. Beides scheitert oft an derselben Kleinigkeit – am falschen Material.

Worum es hier geht

Beim Heizen ist es die Restfeuchte des Holzes: Über 20 % verpufft ein erheblicher Teil der Energie dafür, das Wasser im Scheit zu verdampfen. Das Holz qualmt, der Ofen verrußt, und geheizt wird trotzdem kaum.

Bei Kleidung ist es Baumwolle direkt auf der Haut: Sie saugt Schweiß auf und gibt ihn nicht wieder ab – man kühlt in der eigenen feuchten Schicht aus. Beide Probleme lassen sich mit dem richtigen Material lösen, und genau darum geht es in diesen Ratgebern.

Kaminholz kauft man nicht im Winter

Frisch geschlagenes Holz hat rund 50 % Restfeuchte und braucht je nach Holzart ein bis zwei Jahre Trocknungszeit, bis es sinnvoll brennbar ist. Wer im November Holz für denselben Winter kauft, zahlt entweder den Aufpreis für bereits getrocknete Ware – oder heizt schlecht.

Der günstigere Weg ist, im Frühjahr oder Sommer zu kaufen und selbst zu lagern. Wie das Holz dabei gestapelt sein muss, damit Luft durchzieht, steht im Ratgeber zu Kaminholzständern.