Weihnachten und Advent
Der Baum entscheidet sich vor dem Kauf, nicht danach
Ob ein Weihnachtsbaum bis Heiligabend nadelt oder bis zum Dreikönigstag grün bleibt, hängt zu großen Teilen von zwei Dingen ab: welche Sorte im Netz steckt und was mit ihr passiert, bevor sie im Wohnzimmer steht.
Worum es hier geht
Die meisten Enttäuschungen mit dem Weihnachtsbaum entstehen nicht am Baum selbst, sondern an der Reihenfolge: Erst irgendeine Tanne gekauft, dann erst über Standort und Wasser nachgedacht – wenn die ersten Nadeln schon am Boden liegen.
Richtig herum lohnt sich der Blick auf die Sorte zuerst, weil sie bestimmt, wie tolerant der Baum gegenüber Heizungsluft und Standort überhaupt ist. Erst danach kommt die Pflege, die aus jeder Sorte das Maximum herausholt.
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Der Anschnitt entscheidet mehr als das Gießen
Ein Weihnachtsbaum verschließt seine Schnittfläche innerhalb weniger Stunden mit Harz – danach kann er kaum noch Wasser aufnehmen, egal wie oft nachgefüllt wird. Wer den Baum nicht direkt beim Kauf frisch anschneiden lässt, verschenkt damit oft mehr Standzeit als durch jede andere Maßnahme.
Praktisch heißt das: Anschnitt direkt beim Händler verlangen oder selbst zuhause vornehmen, und der Baum sollte danach innerhalb weniger Stunden ins Wasser – nicht erst am nächsten Tag.