Pflanzen gut durch den Winter bringen
Hell und kühl schlägt warm und gemütlich
Bei Kübelpflanzen vom Balkon geht im Winter erstaunlich oft nicht die Kälte draußen schief, sondern das Quartier drinnen. Zu warm, zu dunkel und zu nass ist die Kombination, an der die meisten Pflanzen eingehen.
Worum es hier geht
Pflanzen aus warmen Regionen wie Dipladenia, Zitrusbäumchen oder Oleander vertragen keinen oder nur leichten Frost und müssen rechtzeitig ins Haus. Drinnen fahren sie ihr Wachstum herunter, vorausgesetzt, sie stehen kühl genug. Im warmen Wohnzimmer wachsen sie dagegen weiter und bekommen für dieses Wachstum viel zu wenig Licht.
Beim Überwintern geht es deshalb fast immer um dieselbe Abwägung: Je kühler der Platz, desto weniger Licht braucht die Pflanze. Ein helles Treppenhaus mit zehn Grad ist für viele Kübelpflanzen besser als der Platz am Wohnzimmerfenster über der Heizung.
Alle Themen zum Überwintern von Pflanzen
Im Winter lieber zu trocken als zu nass
Eine Pflanze, die kühl steht, verbraucht kaum Wasser. Wer im gewohnten Sommerrhythmus weitergießt, riskiert Staunässe, und die schadet den Wurzeln im Winterquartier schneller als eine trockene Woche.
Gieß erst, wenn die obere Erdschicht trocken ist, und kipp Wasser aus dem Untersetzer nach einer Viertelstunde weg. Steht der Topf auf kaltem Stein oder Fliesen, hält ein Brett oder eine Styroporplatte darunter die Wurzeln wärmer.