Anleitung Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

Adventskalender selber machen:

sieben Ideen aus Papier, Holz und Gläsern

Bei einem selbstgemachten Adventskalender entscheidet vor allem die Zeit bis zum 1. Dezember. Papiertüten an der Leine sind in einer Stunde fertig, für den Klorollen-Kalender müssen erst 24 Rollen zusammenkommen. Wer zu Holz oder Gläsern greift, hat einen Kalender, der mehrere Jahre hält.

Welcher Adventskalender passt? Vergleich nach Aufwand und Zeit

Wenn es schnell gehen soll, nimm Papiertüten oder den Ast mit Holzklammern. Soll der Kalender mehrere Jahre halten, sind der Ast, der Holzleisten-Tannenbaum und die Gläser die bessere Wahl. Beim Basteln mit Kindern klappen der Klorollen-Kalender und die Babygläser gut, weil es dort viel zu kleben und zu gestalten gibt.

Die Zeiten sind grob gerechnet: Arbeitsschritte je Behälter mal 24. Besorgen, Einkaufen der Füllung und Trockenzeiten von Farbe kommen dazu.

Selbstgemachter Adventskalender: ein Birkenast mit mehreren Schnüren, an denen kleine Papiertüten mit Holzklammern hängen
Die sieben Adventskalender im Vergleich: Material, Zeitaufwand, Schwierigkeit und Wiederverwendung.
KalenderMaterialZeit (grob)SchwierigkeitMit KindernWiederverwendbar
Papiertüten an der Leine24 Papiertüten, Schnur, Klammern, Stift oder Stempeletwa 1 Stundeleichtja, Zahlen stempeln und malenLeine und Klammern ja, Tüten meist nicht
Klorollen-Päckchen24 Klopapierrollen, Geschenkpapier, Kleberetwa 2 Stundenleichtja, bekleben und verzierennein
Ast mit HolzklammernAst, Schnur, 24 Holzklammern, Tüten oder Säckchenetwa 1 Stundeleichtja, Klammern beschriftenja
Holzleisten-Tannenbaum5 Leisten nach Zuschnitt, 24 Schraubhaken, Kordeletwa 1,5 Stunden, plus Trockenzeit beim Streichenmittelteilweise, Haken eindrehenja
Babygläser24 Babygläser, Tonpapier, Kleber, Stiftetwa 2 Stundenleichtja, Deckel gestaltenja
Vier Einmachgläser4 große Gläser, 24 kleine Päckchen, Bandetwa 1 Stundeleichtja, Päckchen einwickelnGläser ja
Zettel-Kalender24 Zettel oder Umschläge, ein Glas oder eine Leinegut 1 Stundeleichtja, Zettel bemalenteilweise

Adventskalender aus Papier: Tüten und Rollen

Papiertüten an der Leine

Dieser Kalender braucht kaum Material und sieht an der Leine trotzdem gut aus. Butterbrottüten aus braunem Papier sind günstig, flache Füllungen wie Gutscheine, Teebeutel oder ein Bonbon passen problemlos hinein.

Material: 24 Papiertüten, eine Schnur von etwa 2 bis 3 Metern, 24 Wäscheklammern, Stempel oder dicker Filzstift, Locher und Band (wenn du die Tüten lieber mit Band an die Leine knotest).

  1. Spann die Schnur zwischen zwei Haken, an einem Regal oder quer vor einem Fenster.
  2. Schreib oder stempel die Zahlen 1 bis 24 auf die Tüten. Kinder können die Tüten zusätzlich mit Sternen oder Tannen bemalen.
  3. Füll die Tüten und falte die Öffnung zweimal um.
  4. Klemm die gefaltete Kante mit einer Klammer an die Leine. Alternativ zwei Löcher durch die Faltung stanzen, ein Band durchziehen und die Tüte damit an die Leine knoten.

Pro Tüte brauchst du rund zwei Minuten, bei 24 Tüten also knapp eine Stunde. Die Leine und die Klammern kannst du im nächsten Jahr wieder nehmen.

Päckchen aus Klopapierrollen

Aus leeren Klopapierrollen werden kleine Kissenschachteln: Die Enden werden nach innen geknickt, dazwischen bleibt Platz für Bonbons, Sticker oder einen zusammengerollten Zettel. Eine Rolle ist meist rund 10 cm lang, nach dem Einknicken bleibt in der Mitte etwa die Hälfte davon als Innenraum.

Material: 24 Klopapierrollen (eine Küchenrolle in der Mitte durchgeschnitten ergibt zwei), Geschenk- oder Packpapier, Klebestift oder Bastelkleber, Schere, Stift oder Zahlenaufkleber.

  1. Schneide für jede Rolle einen Papierstreifen zu, so breit wie die Rolle lang ist und etwa 15 cm lang, damit er einmal herumreicht.
  2. Bestreich die Rolle mit Kleber und wickle den Streifen herum. Kurz andrücken.
  3. Drück ein Ende der Rolle flach und knick die beiden entstehenden Rundungen nach innen, sodass das Ende geschlossen ist.
  4. Füll die Rolle vom offenen Ende her und schließ es genauso.
  5. Schreib die Zahl auf die Vorderseite oder kleb einen Zahlenaufkleber auf.

Mit etwa fünf Minuten je Rolle kommst du bei 24 Stück auf rund zwei Stunden. Der aufwendigste Teil liegt vorher: 24 Rollen fallen in einem normalen Haushalt erst über mehrere Wochen an. Die fertigen Päckchen sehen im Kreis auf einem Tablett aus wie ein Kranz, du kannst sie aber auch in einer flachen Kiste stapeln.

Adventskalender aus Holz: ohne Werkstatt machbar

Für diese beiden Holzkalender brauchst du keine Säge. Der Ast kommt aus dem Garten, und für den Tannenbaum aus Leisten nutzt du den Zuschnitt im Baumarkt. Viele Märkte schneiden Leisten auf Wunsch auf Länge.

Ast mit Holzklammern

Ein waagrecht aufgehängter Ast mit vier herabhängenden Schnüren, an denen die Türchen mit Holzklammern hängen. Der Ast hält mehrere Jahre, nur Tüten oder Säckchen tauschst du bei Bedarf aus.

Material: ein trockener Ast von etwa 60 bis 80 cm Länge, Schnur oder Juteband, 24 Holzwäscheklammern, Filzstift oder Holzbrennstift, 24 kleine Tüten oder Stoffsäckchen.

  1. Knote eine Schnur an beide Enden des Astes, sodass du ihn waagrecht an einen Haken oder eine Gardinenstange hängen kannst.
  2. Knote vier weitere Schnüre im gleichen Abstand an den Ast. Unterschiedlich lang geschnitten, etwa zwischen 50 und 80 cm, wirkt es lebendiger.
  3. Beschrifte die Holzklammern mit den Zahlen 1 bis 24.
  4. Klemm an jede Schnur sechs Klammern mit etwas Abstand, das ergibt 24.
  5. Häng die gefüllten Tüten oder Säckchen an die Klammern.

Das Gestell ist in etwa einer Stunde fertig. Holzklammern halten leichte Füllungen wie Bonbons, Zettel oder Sticker. Schwerere Säckchen knotest du lieber direkt an die Schnur.

Tannenbaum aus Holzleisten

Fünf Leisten, von unten nach oben kürzer, hängen an zwei Kordeln, die oben zusammenlaufen. Das ergibt die Form eines Tannenbaums. An den Leisten sitzen 24 kleine Haken für Säckchen oder Anhänger.

Material: Leisten von etwa 2 × 2 cm, zugeschnitten auf 60, 50, 40, 30 und 20 cm, 24 kleine Schraubhaken (Tassenhaken), zwei Kordeln von je gut einem Meter, ein Handtacker oder fester Bindfaden, ein Nagel zum Vorstechen, Zahlenanhänger. Wenn du die Leisten streichen willst, dazu Acryl- oder Holzfarbe.

  1. Streich die Leisten, wenn du magst, und lass die Farbe nach Angabe auf der Dose trocknen.
  2. Markiere die Hakenpunkte mit etwa 8 cm Abstand: 7 Haken auf der 60er-Leiste, 6 auf der 50er, 5 auf der 40er, 4 auf der 30er und 2 auf der 20er. Zusammen sind das 24.
  3. Stich an jeder Markierung mit dem Nagel ein kleines Loch vor und dreh die Haken von Hand ein.
  4. Knote die beiden Kordeln oben zu einer Aufhängeschlaufe zusammen und häng sie an einen Haken an der Wand.
  5. Befestige die Leisten von oben nach unten, die kürzeste zuerst, mit etwa 12 cm Abstand. Die Kordeln laufen dabei an den Leistenenden entlang. Mit dem Tacker oder einem Knoten an jedem Ende fixieren.
  6. Häng die gefüllten Säckchen und die Zahlenanhänger an die Haken.

24 Haken mit je etwa zwei Minuten und das Aufhängen ergeben rund anderthalb Stunden, ohne die Trockenzeit der Farbe. Kinder können die Haken in die vorgestochenen Löcher eindrehen, Nagel und Tacker übernimmst besser du.

Adventskalender aus Gläsern: Babygläser und Einmachgläser

Gläser aus dem Altglas haben den Vorteil, dass du sie jedes Jahr neu befüllen kannst. Lebensmittel liegen darin sauber und geschützt.

Babygläser mit beklebten Deckeln

Die kleinen Gläschen sehen in einer Reihe auf der Fensterbank oder auf Treppenstufen aus wie eine Apothekerreihe. Die Deckel tragen die Zahlen.

Material: 24 Babygläser mit Deckel, Tonpapier oder Geschenkpapier, Bastelkleber, Schere, Bleistift, Filzstift oder Zahlenaufkleber, etwas Speiseöl für Kleberreste.

  1. Weich die Gläser in warmem Spülwasser ein, bis sich die Etiketten lösen. Kleberreste reibst du mit etwas Öl ab, dann noch einmal spülen und gut trocknen lassen.
  2. Leg einen Deckel auf das Papier, fahr den Rand mit dem Bleistift nach und schneide den Kreis aus. So entstehen 24 Kreise.
  3. Kleb die Kreise auf die Deckel und schreib die Zahlen darauf.
  4. Füll die Gläser und schraub die Deckel zu.

Mit Einweichen und Spülen kommst du auf etwa fünf Minuten je Glas, für 24 Gläser also rund zwei Stunden. Babygläser in so großer Zahl sammeln sich vor allem in Familien mit Babys an. Gemischte kleine Schraubgläser, etwa von Gewürzen oder Senf, funktionieren genauso.

Vier Einmachgläser, eins pro Adventswoche

Statt 24 Behältern stehen hier nur vier große Gläser auf dem Tisch, jedes mit sechs kleinen, nummerierten Päckchen. Zusammen sind das 24. Ein Glas für die Tage 1 bis 6, eins für 7 bis 12, eins für 13 bis 18 und eins für 19 bis 24.

Material: vier große Einmach- oder Schraubgläser, Papier zum Einwickeln, Klebeband, Stift, Band oder Kordel, vier Anhänger.

  1. Wickle 24 kleine Füllungen einzeln in Papier ein und schreib die Zahl darauf.
  2. Verteil die Päckchen der Reihe nach auf die vier Gläser.
  3. Bind um jedes Glas ein Band mit einem Anhänger, der die Tage nennt, etwa „1 bis 6“.
  4. Schraub die Deckel zu oder leg die Glasdeckel auf.

Das Einwickeln dauert rund zwei Minuten je Päckchen, mit dem Schmücken der Gläser ist der Kalender in etwa einer Stunde fertig. Durch das Glas sieht man die Päckchen, das steigert bei Kindern die Spannung.

Gläser und kleine Kinder

Gläser gehören bei Kleinkindern außer Reichweite, am besten auf eine hohe Fensterbank oder ein Regal, nicht auf Treppenstufen. Kleinteile wie Perlen, Murmeln, winzige Figuren, ganze Nüsse oder harte Bonbons sind für Kinder unter drei Jahren wegen der Verschluckgefahr ungeeignet, das gilt für jeden der sieben Kalender.

Last Minute: ein Adventskalender an einem Abend

Wenn der 1. Dezember schon morgen ist, hilft der Zettel-Kalender. Er kommt ohne Geschenke aus, jedes Türchen ist ein Satz: ein Kompliment, eine Erinnerung, eine Aufgabe für den Tag oder ein Gutschein für etwas Gemeinsames.

Material: 24 Zettel oder kleine Briefumschläge, Stift, ein Glas oder eine Schnur mit Klammern.

  1. Schreib 24 Zettel. Mische dabei Gutscheine („Heute suchst du den Film aus“), kleine Aufgaben und Erinnerungen.
  2. Nummeriere die Zettel und roll oder falte sie.
  3. Steck sie in ein Glas oder häng sie in Umschlägen an eine Leine.

Für jeden Zettel brauchst du ein paar Minuten zum Überlegen und Schreiben, das ergibt gut eine Stunde. Noch schneller geht eine Kerze mit 24 Markierungen, die jeden Abend ein Stück herunterbrennt. Die Kerze dabei nicht unbeaufsichtigt lassen. Wer doch kleine Geschenke verpacken will, nimmt die Papiertüten von oben, die sind in derselben Zeit fertig.

Behältergröße, Aufhängen und Füllung

Beim Basteln entscheidest du gleichzeitig, was später hineinpasst. Plane die Füllung deshalb nach dem Behälter, nicht umgekehrt. Ein Klorollen-Päckchen nimmt keine Schokolade auf, in eine Papiertüte passt dagegen eine kleine Tafel.

Welche Füllung in welchen Behälter passt.
BehälterPlatzPasst gutPasst schlecht
Papiertüteflach, mittelgroßGutscheine, Teebeutel, Sticker, kleine SchokoladeSchweres, das die Tüte durchzieht
Klorollen-Päckchenrund 4 cm Durchmesser, kurzer InnenraumBonbons, Haargummis, Zettel, RadiergummiBreites oder Eckiges
Säckchen am Astje nach SäckchenBonbons, AnhängerSchweres an der Holzklammer
Babyglasklein, rundBonbons, Zettel, Nüsse (nicht für Kinder unter drei)Breites und Eckiges
Einmachglas mit sechs Päckchensechs Päckchen pro GlasPralinen, Tee, kleine Pflegeprodukteeinzelne große Geschenke

Was genau in die Türchen kommt, wie viele davon ein echtes Geschenk brauchen und welche Füllideen für Kinder und Erwachsene funktionieren, steht im Ratgeber Adventskalender selbst befüllen.

  • An der Leine

    Eine Schnur quer vor dem Fenster oder zwischen zwei Regalen trägt Tüten, Säckchen und Umschläge. Wäscheklammern halten leichte Füllungen, Schweres wird festgeknotet.

  • Am Ast oder an der Leiste

    Ein Ast an der Wand oder die Tannenbaum-Leisten tragen Säckchen an Klammern oder Haken. Der Haken in der Wand muss das Gesamtgewicht halten, nicht nur ein Säckchen.

  • Auf dem Tablett oder der Treppe

    Klorollen-Päckchen im Kreis auf einem Tablett sehen aus wie ein Kranz, Gläser stehen gut auf Treppenstufen oder der Fensterbank, solange keine Kleinkinder herankommen. Neben dem Adventskranz auf dem Tisch braucht der Kalender dann keinen eigenen Platz an der Wand.

  • Weiterverwenden

    Stoffsäckchen und Gläser taugen nach dem Advent als Verpackung. Wie du Weihnachtsgeschenke ohne Plastik einpackst, zeigt der Ratgeber Geschenke nachhaltig verpacken.

Klebeband hält wenig

Doppelseitiges Klebeband an Wand oder Bilderrahmen trägt nur sehr leichte Türchen. Für alles mit Gewicht nimmst du Haken, Klammern an einer gespannten Schnur oder eine Fläche, auf der die Behälter stehen.

FAQ: Adventskalender selber machen

Was kommt in einen selbstgemachten Adventskalender?
Was hineinpasst, bestimmt der Behälter: In Klorollen-Päckchen und Babygläser gehören Bonbons, Haargummis, Sticker oder ein zusammengerollter Zettel, in Papiertüten flache Dinge wie Gutscheine und Teebeutel. Nicht jedes Türchen braucht ein Geschenk, ein Spruch, eine kleine Aufgabe oder ein Rätsel füllt es genauso. Ideen nach Alter und die Frage, wie viel überhaupt hinein muss, stehen im Ratgeber Adventskalender selbst befüllen.
Wie kann man 24 gleiche Geschenke für einen Adventskalender basteln?
Am schnellsten in Serie: Du machst einen Arbeitsschritt für alle 24 Stück, bevor du zum nächsten gehst, statt jedes Teil einzeln fertigzustellen. Gut geeignet sind Anhänger aus Salzteig mit einem Plätzchenausstecher, Lesezeichen aus Tonkarton mit Stempel oder gefaltete Papiersterne. Eine Abwandlung ist das Foto-Puzzle: Ein Foto auf Karton kleben, in 24 Teile schneiden und jeden Tag ein Teil verpacken. Am 24. ist das Bild komplett.
Was füllt man in einen Adventskalender für Erwachsene?
Für Erwachsene funktionieren Teebeutel, einzelne Pralinen, Mini-Pflegeprodukte und Gutscheine für gemeinsame Zeit gut. Der Zettel-Kalender aus dem Last-Minute-Abschnitt passt hier besonders, weil er mit persönlichen Erinnerungen oder kleinen Versprechen arbeitet. Weitere Füllideen für Erwachsene sammelt der Ratgeber Adventskalender selbst befüllen.
Welche kleinen Basteleien eignen sich für den Adventskalender?
Für Kinder eignen sich Türchen, in denen das Basteln selbst steckt: eine kurze Anleitung plus das Material dafür. Ein Bogen Papier für einen Stern zum Falten, Pfeifenputzer für einen kleinen Tannenbaum (Drahtenden umbiegen), Tonpapier für ein Fensterbild oder ein Blatt zum Schneiden einer Schneeflocke passen flach in eine Papiertüte. So entsteht über den Advent nach und nach Weihnachtsdeko. Weitere Ideen mit Anleitung stehen unter Weihnachtsdeko basteln.
Wie mache ich einen großen Adventskalender?
Am einfachsten mit größeren Behältern auf demselben Prinzip: Schuhkartons oder Versandkartons statt Klorollen, große Papiertüten an einer Leine quer durchs Zimmer, Einmachgläser in Literformat auf einer Treppe, sofern keine Kleinkinder im Haushalt sind. Plane dafür vorher den Platz ein. Ein großer Kalender lohnt sich vor allem, wenn sich mehrere Personen die Türchen teilen.
Welche Sprüche passen in einen Adventskalender?
Am besten wirken Sätze, die zum Empfänger passen: eine gemeinsame Erinnerung, ein Kompliment, eine kleine Aufgabe für den Tag („Heute rufst du Oma an“), ein Witz oder ein Rätsel mit Lösung im nächsten Türchen. Für Kinder kann der Spruch eine Ankündigung sein („Heute backen wir Plätzchen“). Wer zitiert, schreibt den Namen der Urheberin oder des Urhebers dazu.
Wie früh sollte ich mit dem Basteln anfangen?
Das hängt vom Kalender ab. Für den Klorollen-Kalender brauchst du 24 Rollen, die sich im Haushalt erst über Wochen ansammeln, deshalb lohnt es sich, ab Oktober zu sammeln. Auch 24 Babygläser fallen nicht über Nacht an, gemischte kleine Schraubgläser gehen genauso. Papiertüten, der Ast-Kalender und der Zettel-Kalender sind an einem Abend fertig.

Adventskalender selber machen: unsere Empfehlung

Mit wenig Zeit nimmst du Papiertüten an der Leine, den Ast mit Holzklammern oder den Zettel-Kalender, alle drei sind in etwa einer Stunde fertig. Für einen Kalender, der mehrere Jahre hält, lohnen sich der Ast, der Tannenbaum aus Holzleisten und die Gläser.

Wähl zuerst den Behälter und plane die Füllung danach. Für den Klorollen-Kalender beginnst du am besten schon im Oktober mit dem Sammeln.