Weihnachtsdeko basteln:
neun Ideen aus Naturmaterial, Papier und Gläsern
Für die meisten Ideen reicht, was im Haus ist oder draußen liegt: Zapfen und Zweige im Wald, Orangen in der Obstschale, Butterbrottüten und Einmachgläser im Küchenschrank.
Welche Idee passt zu dir? Übersicht nach Zeit, Aufwand und Platz
Wenn du nur eine halbe Stunde hast, nimm Schneeflocken aus Papier, das Lichterglas oder den Stern aus Butterbrottüten. Mit Kindern klappen die Papierideen und die Gläser mit Transparentpapier oder Lichterkette am besten, weil es dort viel zu falten, zu kleben und zu gestalten gibt. Die Naturideen brauchen am meisten Vorlauf: Orangen und feuchte Zapfen müssen erst trocknen.
Die Zeiten in der Tabelle sind aus den Arbeitsschritten gerechnet und grob gerundet. Trockenzeiten von Kleber und Farbe stehen auf der jeweiligen Packung und kommen dazu.
| Idee | Material | Zeit (grob) | Mit Kindern | Platz |
|---|---|---|---|---|
| Orangengirlande | Orangen, Schnur, Nadel, Backofen | etwa 30 Minuten Arbeit, dazu 4 bis 8 Stunden im Ofen | teilweise: Auffädeln ja, Schneiden und Ofen Erwachsene | Fenster, Baum, Regal |
| Zapfen-Anhänger | Zapfen, Ösenschrauben, Kordel, weiße Farbe | etwa 5 Minuten je Zapfen, dazu Trockenzeit der Farbe | ja, Spitzen betupfen | Baum, Zweig im Fenster |
| Stern aus Zweigen | 5 gerade Zweige, Draht oder Juteschnur | etwa 30 Minuten | teilweise: Zweige sammeln und Schnur wickeln | Tür, Wand, Fenster |
| Stern aus Butterbrottüten | 7 Butterbrottüten, Kleber, Schere, Faden | etwa 20 Minuten | ja, mit Klebestift | Fenster |
| Sterngirlande aus Papier | Tonpapier oder Buchseiten, Ausstecher, Faden, Klebestift | etwa 1 Stunde für 20 Sterne | ja | Fenster, Regal, Türrahmen |
| Schneeflocken fürs Fenster | weißes Papier, Schere, Klebefilm | etwa 10 Minuten je Stück | ja | Fenster |
| Windlicht mit Transparentpapier | Einmachglas, Transparentpapier, Serviettenkleber, LED-Teelicht | etwa 20 Minuten, dazu Trockenzeit des Klebers | ja | Tisch, Fensterbank |
| Schneeglas | Schraubglas, wasserfeste Figur, Kleber, destilliertes Wasser, Glycerin, Glitzer | etwa 20 Minuten, dazu Aushärten des Klebers | teilweise: Figur aussuchen und Glitzer einfüllen, Kleben Erwachsene | Tisch, Fensterbank |
| Lichterglas | Einmachglas, LED-Lichterkette mit Batteriefach, Zweige, grobes Salz | etwa 15 Minuten | ja | Tisch, Fensterbank |
Weihnachtsdeko aus Naturmaterial: Zapfen, Zweige, Orangenscheiben
Vorher: sammeln und trocknen
Was du im Wald findest, darfst du in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf mitnehmen, sofern dort kein Betretungsverbot gilt. So steht es in § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes. In Naturschutzgebieten gilt diese Erlaubnis in der Regel nicht, und Zweige werden nicht vom Baum gerissen, sondern vom Boden aufgesammelt oder aus dem eigenen Garten geschnitten. Die meisten „Tannenzapfen“ vom Waldboden stammen von Fichten oder Kiefern, denn echte Tannenzapfen zerfallen schon am Baum.
Zapfen bürstest du zuerst mit einer weichen Bürste ab. Sind sie noch feucht und geschlossen, legst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und trocknest sie bei etwa 100 °C im Ofen, die Ofentür mit einem Kochlöffel einen Spalt offen, damit die Feuchte entweicht. Je nach Zapfen dauert das eine halbe Stunde bis wenige Stunden: Fertig sind sie, wenn die Schuppen offen stehen und das Harz nicht mehr klebt. Die Hitze tötet dabei auch Insekten und Larven ab. Bleib in der Nähe des Ofens, denn trockene Zapfen und Harz brennen gut. Wer keinen Ofen nutzen will, lässt die Zapfen an einem kühlen, luftigen Ort ein bis drei Wochen liegen.
Orangenscheiben trocknen im Ofen am gleichmäßigsten. Schneide sie etwa einen halben Zentimeter dick, tupf den Saft mit Küchenpapier ab und leg sie nebeneinander auf ein Blech mit Backpapier. Bei 80 bis 90 °C Ober- und Unterhitze und einem Kochlöffel in der Ofentür brauchen sie je nach Dicke etwa vier bis acht Stunden. Wende sie alle ein bis zwei Stunden. Sie sind fertig, wenn sie sich trocken und nicht mehr klebrig anfühlen; Scheiben mit feuchter Mitte schimmeln später. Auf der Heizung dauert es etwa ein bis zwei Wochen, dann täglich wenden.
Orangengirlande
Die getrockneten Scheiben leuchten am Fenster, wenn Licht durchfällt, und duften leicht. Mit ein paar Zimtstangen dazwischen wirkt die Girlande voller.
Material: 3 bis 4 Orangen, scharfes Messer, Backpapier, Küchenpapier, etwa 1,5 m Juteschnur oder Baumwollgarn, Backblech, Kochlöffel, eine dicke Stopfnadel, nach Wunsch einige Zimtstangen.
- Trockne die Orangenscheiben wie oben beschrieben und lass sie auskühlen.
- Fädle die Schnur in die Nadel und stich etwa einen Zentimeter vom Rand entfernt durch die erste Scheibe.
- Mach hinter der Scheibe einen einfachen Knoten, damit sie nicht verrutscht, und lass bis zur nächsten Scheibe etwa 8 bis 10 cm Platz.
- Knote Zimtstangen nach Wunsch zwischen die Scheiben, indem du die Schnur zweimal um die Stange wickelst und verknotest.
- Lass an beiden Enden 20 cm Schnur zum Aufhängen frei.
Schneiden und Auffädeln dauern zusammen etwa eine halbe Stunde, die meiste Zeit verbringen die Scheiben im Ofen. Kinder können gut auffädeln, Messer und Ofen bleiben bei dir.
Zapfen-Anhänger für Baum und Zweig
Mit etwas weißer Farbe auf den Schuppenspitzen sehen die Zapfen aus, als hätte es geschneit. Sie hängen am Weihnachtsbaum oder an einem Zweig im Fenster.
Material: getrocknete Zapfen, kleine Ösenschrauben, ein Nagel zum Vorstechen, Kordel oder Band (etwa 20 cm je Anhänger), weiße Acrylfarbe, ein Stück Schwamm.
- Stich mit dem Nagel oben in den Stielansatz des Zapfens ein kleines Loch vor.
- Dreh die Ösenschraube von Hand hinein. Hält sie nicht, knotest du die Kordel stattdessen zwischen den obersten Schuppen um den Stiel.
- Tupf mit dem Schwamm etwas Farbe auf die Spitzen der Schuppen und lass sie nach Angabe auf der Flasche trocknen.
- Zieh die Kordel durch die Öse und knote eine Schlaufe; sitzt die Kordel schon am Stiel, knote dort die Schlaufe.
Pro Zapfen brauchst du etwa fünf Minuten, dazu kommt die Trockenzeit der Farbe. Das Betupfen übernehmen Kinder gern, das Vorstechen besser du.
Stern aus Zweigen
Fünf gerade Zweige ergeben einen Stern, der an der Haustür, an der Wand oder im Fenster hängt. Mit einer Lichterkette umwickelt leuchtet er auch am Abend; draußen nur mit einer Kette, die für den Außenbereich geeignet ist.
Material: 5 gerade, trockene Zweige von etwa 40 cm Länge und Daumenstärke oder dünner, Gartenschere, Blumendraht oder Juteschnur, nach Wunsch eine LED-Lichterkette mit Batteriefach.
- Schneide die fünf Zweige mit der Gartenschere auf dieselbe Länge.
- Leg sie auf dem Tisch zu einem fünfzackigen Stern aus, so wie du ihn in einem Zug zeichnen würdest: Ein Zweig verbindet jeweils zwei Spitzen und kreuzt dabei zwei andere Zweige.
- Binde zuerst die fünf Spitzen fest, indem du den Draht oder die Schnur mehrmals über Kreuz um die beiden Zweigenden wickelst; Drahtenden drückst du flach an die Zweige, damit nichts absteht.
- Binde danach die Stellen im Inneren, an denen sich zwei Zweige kreuzen. So wird der Stern stabil.
- Befestige an einer Spitze eine Schlaufe zum Aufhängen und wickle nach Wunsch die Lichterkette um die Zweige.
Mit Auslegen und Binden kommst du auf etwa eine halbe Stunde. Kinder können Zweige sammeln und beim Wickeln der Schnur helfen.
Weihnachtsdeko aus Papier: Sterne, Girlanden, Fensterbilder
Für Papierdeko eignen sich braunes Packpapier, Butterbrottüten, alte Buchseiten, Notenblätter und Tonpapier. Dünnes Papier lässt sich gut falten und lässt Licht durch, Tonpapier ist steifer und hält Form, wenn es an einer Girlande hängt.
Stern aus Butterbrottüten
Zusammengeklappt ist der Stern flach wie eine Tüte, aufgefaltet wird er zu einem runden Stern. Im Fenster scheint das Licht durch das dünne Papier.
Material: 7 Butterbrottüten in Weiß oder Braun, Klebestift oder Bastelkleber, Schere, Bleistift, Faden zum Aufhängen.
- Leg die erste Tüte flach vor dich, mit der gefalteten Bodenklappe nach oben.
- Trag den Kleber in Form eines „T“ auf: einen Strich quer entlang der Bodenklappe und einen senkrecht von dort bis zur Öffnung der Tüte.
- Leg die nächste Tüte genau deckungsgleich darauf und drück sie an. Wiederhole das, bis alle sieben Tüten übereinander kleben.
- Schneide die offenen Enden des Stapels zu einer Spitze zu. Wer mag, schneidet mit der Schere kleine Dreiecke oder Bögen in die Seitenkanten, das ergibt später ein Muster.
- Trag auf die oberste Tüte noch einmal ein „T“ aus Kleber auf und klapp den Stapel auf, bis sich die oberste und die unterste Tüte berühren. Andrücken.
- Stich mit der Schere ein kleines Loch in eine Zacke und knote den Faden hindurch.
Ein Stern dauert etwa 20 Minuten. Kinder können mit dem Klebestift kleben, feine Muster schneiden Ältere oder Erwachsene.
Sterngirlande aus Papier
Für diese Girlande brauchst du keine Vorlage: Ein Plätzchenausstecher dient als Schablone.
Material: Tonpapier, Packpapier oder alte Buchseiten, ein sternförmiger Plätzchenausstecher, Bleistift, Schere, Klebestift, 2 bis 2,5 m Faden oder dünne Schnur für 20 Sterne.
- Fahr den Ausstecher mit dem Bleistift auf dem Papier nach. Für jeden Stern der Girlande brauchst du zwei gleiche Motive.
- Schneide alle Motive aus.
- Leg den Faden quer über ein Motiv und bestreich es mit Klebestift.
- Leg das zweite Motiv deckungsgleich darauf, sodass der Faden dazwischen liegt, und drück es fest.
- Klebe die übrigen Sterne mit etwa 10 cm von Sternmitte zu Sternmitte auf dieselbe Weise an den Faden.
Für eine Girlande mit 20 Sternen, also 40 ausgeschnittenen Motiven, brauchst du etwa eine Stunde. Weil Klebestift kaum Feuchtigkeit ins Papier bringt, braucht sie keine lange Trockenzeit.
Schneeflocken fürs Fenster
Schneekristalle wachsen mit sechs Armen. Mit dieser Faltung bekommt auch die Papierflocke sechs.
Material: weißes Papier (Druckerpapier oder dünner), Schere, Bleistift, Klebefilm.
- Schneide ein Quadrat zu, zum Beispiel 15 × 15 cm.
- Falte es diagonal zu einem Dreieck und dieses noch einmal in der Mitte zu einem kleineren Dreieck. Die Ecke, an der alle Falzkanten zusammenlaufen, wird die Mitte der Flocke; halte sie nach unten.
- Falte das Dreieck von dieser Ecke aus in Drittel: die rechte Seite nach vorn, die linke nach hinten, sodass die Kanten aufeinanderliegen. Die oben überstehenden Spitzen schneidest du gerade ab.
- Zeichne kleine Dreiecke, Bögen oder Schlitze an die Kanten und schneide sie aus. Die Falzkanten dürfen nicht ganz durchgeschnitten werden, sonst fällt die Flocke auseinander.
- Falte die Flocke vorsichtig auf, streich sie glatt und kleb sie mit einem Stück Klebefilm innen an die Scheibe.
Eine Flocke dauert etwa zehn Minuten. Kinder falten gut mit, beim Schneiden durch viele Lagen Papier braucht eine Kinderschere etwas Kraft, dünneres Papier hilft.
Weihnachtsdeko aus Gläsern: Windlicht, Schneeglas und Lichterglas
Leere Marmeladen-, Gurken- und Einmachgläser aus dem Altglas reichen für die drei Ideen. Etiketten lösen sich in warmem Spülwasser, Reste vom Kleber reibst du mit etwas Speiseöl ab und spülst das Glas danach noch einmal.
Windlicht mit Transparentpapier
Bunte Papierschnipsel auf dem Glas wirken mit Licht von innen wie ein kleines Kirchenfenster.
Material: ein sauberes Glas, Transparentpapier in zwei bis drei Farben, Serviettenkleber oder Bastelleim, Pinsel, LED-Teelicht.
- Reiß oder schneide das Transparentpapier in Stücke von etwa 2 bis 3 cm.
- Bestreich ein Stück der Glasaußenseite mit Kleber.
- Leg die Schnipsel leicht überlappend auf und streich mit dem Pinsel noch einmal Kleber darüber. So arbeitest du dich rund um das Glas.
- Lass das Windlicht nach Angabe auf der Kleberflasche trocknen.
- Stell ein LED-Teelicht hinein.
Das Bekleben dauert etwa 20 Minuten. Weil Papier außen auf dem Glas klebt, gehört ein LED-Teelicht hinein und keine echte Flamme.
Schneeglas
Das Schneeglas funktioniert wie eine Schneekugel: Die Figur sitzt am Deckel, das Glas steht auf dem Kopf, und nach dem Schütteln rieselt der Glitzer langsam herab.
Material: ein Schraubglas mit dicht schließendem Deckel, eine wasserfeste Figur aus Kunststoff, Keramik oder Glas, Heißkleber oder ein wasserfester Kleber, destilliertes Wasser, Glycerin aus der Apotheke, Glitzer oder Kunstschnee.
- Spül Glas und Deckel und trockne beides gründlich.
- Kleb die Figur mittig auf die Innenseite des Deckels. Sie muss so klein sein, dass sie beim Zuschrauben durch die Glasöffnung passt.
- Lass den Kleber vollständig aushärten, die Zeit steht auf der Packung.
- Füll das Glas fast bis zum Rand mit destilliertem Wasser und gib etwas Glycerin dazu. Je mehr Glycerin, desto langsamer sinkt der Glitzer.
- Gib den Glitzer sparsam hinein, zu viel verdeckt die Figur.
- Setz den Deckel probeweise auf: Die Figur verdrängt Wasser. Läuft etwas über, gießt du ein wenig ab, bleibt Luft, füllst du nach.
- Schraub den Deckel fest zu und stell das Glas auf den Deckel. Wer sichergehen will, streicht vor dem Zuschrauben etwas Kleber ins Gewinde.
Mit Kleben und Füllen brauchst du etwa 20 Minuten, das Aushärten des Klebers kommt dazu. Die Figur aussuchen und den Glitzer einfüllen können Kinder, das Kleben machst du.
Lichterglas
Die schnellste der Glas-Ideen: ein Glas mit „Schnee“, ein paar Zweigen und einer kleinen Lichterkette. Auf dem Tisch ersetzt es eine Kerze.
Material: ein großes Einmachglas, eine LED-Lichterkette mit Batteriefach (eine dünne Drahtlichterkette passt am besten), ein paar kleine Zweige von Tanne, Kiefer oder Buchs, ein Zapfen, grobes Salz oder Kunstschnee, ein Band.
- Füll etwa 2 bis 3 cm hoch grobes Salz oder Kunstschnee ins Glas.
- Steck die Zweige und den Zapfen hinein, sodass sie im Salz stehen.
- Leg die Lichterkette locker zwischen die Zweige. Das Batteriefach bleibt oben am Rand oder wird unter einem Band am Glashals festgeklemmt, damit du es erreichst.
- Bind das Band um den Glashals.
Das Lichterglas ist in etwa 15 Minuten fertig. Frische Zweige trocknen im warmen Zimmer mit der Zeit aus; neben einer LED-Kette ist das unproblematisch, neben einer echten Kerze nicht.
Gläser stehen bei Kleinkindern am besten außer Reichweite, etwa auf einem Regal. Glitzer und Kunstschnee sind für Kinder unter drei Jahren wegen der Verschluckgefahr ungeeignet. LED-Teelichter und Lichterketten laufen oft mit Knopfzellen: Batteriefächer, die sich leicht öffnen lassen, gehören für kleine Kinder nicht in Reichweite.
Sicher basteln und aufstellen: Kerzen, Heißkleber, trockenes Grün
Selbst gebastelte Deko besteht oft aus Papier, Zapfen oder trockenen Zweigen, und diese Materialien fangen leicht Feuer. Kerzen und Papierdeko gehören deshalb nicht dicht zusammen (so empfehlen es Feuerwehrverband und ERGO).
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Abstand zur Flamme
Zwischen einer Kerze und brennbaren Dingen wie Papiersternen, Vorhängen oder einer Orangengirlande sollten mindestens 50 cm liegen. Die Kerze steht in einem standfesten, nicht brennbaren Halter.
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Nicht unbeaufsichtigt
Verlässt du den Raum, löschst du die Kerzen. Kinder bleiben bei brennenden Kerzen nicht allein, Streichhölzer und Feuerzeuge liegen außer ihrer Reichweite.
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Trockenes Grün
Tannengrün trocknet im warmen Zimmer aus und fängt dann schnell Feuer. Kerzen auf Gestecken und dem Adventskranz löschst du rechtzeitig, bevor sie weit heruntergebrannt sind.
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LED statt Flamme
In Papier-Windlichtern, zwischen Zweigen und in Gläsern mit Grün sind LED-Teelichter und batteriebetriebene LED-Lichterketten die sichere Wahl.
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Heißkleber
Eine normale Heißklebepistole erhitzt den Klebestick auf rund 200 °C, Niedertemperatur-Modelle arbeiten mit etwa 100 bis 130 °C. Auch daran kann man sich verbrennen, deshalb übernehmen Erwachsene das Kleben; dürfen Kinder ran, dann nur mit Niedertemperatur-Pistole und unter Aufsicht.
Wohin mit der Deko: Tisch, Fenster, Tür und Baum
Tisch: Windlicht, Schneeglas und Lichterglas stehen sicher auf dem Tisch oder der Fensterbank. Ein paar getrocknete Zapfen und Orangenscheiben in einer flachen Schale ergänzen sie. Steht dort auch der Adventskranz, halte die 50 cm Abstand zwischen Kerzen und Papierdeko ein.
Fenster: Schneeflocken, der Stern aus Butterbrottüten und die Orangengirlande wirken am Fenster am besten, weil Licht durch das dünne Material fällt.
Tür: Der Stern aus Zweigen hält auch draußen an der Haustür, solange er unter einem Vordach hängt. Papier weicht bei Regen auf und gehört nach innen.
Baum: Zapfen-Anhänger, einzelne Orangenscheiben an einer Schlaufe und kleine Papiersterne eignen sich als Baumschmuck. Welche Baumart zu dir passt, steht im Ratgeber Christbaum kaufen, und wie der Baum bis Weihnachten grün bleibt, unter Weihnachtsbaum frisch halten.
Getrocknete Orangenscheiben, Zapfen und Papiersterne schmücken auch Päckchen. Wie du Geschenke mit Packpapier und Naturmaterial einpackst, zeigt der Ratgeber Geschenke nachhaltig verpacken. Und wer Butterbrottüten und Einmachgläser übrig hat: Daraus lässt sich auch ein Adventskalender selber machen, für die Füllung gibt es Ideen unter Adventskalender selbst befüllen.
FAQ: Weihnachtsdeko basteln
Was kann man als Weihnachtsdeko basteln?
Welche coolen Bastelideen gibt es für Weihnachten?
Welche Weihnachtsdeko und welche Basteltrends sind 2026 angesagt?
Was kann ich mit Kindern schnell und einfach basteln?
Was kann man als Erwachsener zu Weihnachten basteln?
Wie bastle ich Weihnachtsdeko aus Holz?
Wie lange hält selbst gebastelte Naturdeko?
Weihnachtsdeko basteln: unsere Empfehlung
Für einen schnellen Nachmittag mit Kindern nimmst du Schneeflocken, die Sterngirlande oder das Lichterglas. Planst du Naturdeko, fang ein paar Tage vorher mit dem Trocknen an: Orangenscheiben brauchen mehrere Stunden im Ofen, feuchte Zapfen ebenfalls etwas Zeit.
Wo Papier, Zapfen oder trockene Zweige in der Nähe sind, nimm LED-Licht. Echte Kerzen brauchen mindestens 50 cm Abstand und deine Aufsicht.
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Quellen
- Bundesnaturschutzgesetz, § 39 Abs. 3: Entnahme wild lebender Pflanzen in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf
- Deutscher Feuerwehrverband: Zehn Tipps für eine sichere Adventszeit
- ERGO: Brandschutz an Weihnachten (Mindestabstand 50 cm, Hinweise zu trockenen Zweigen)
- selbermachen.de: Heißklebepistolen, Temperaturen von Standard- und Niedertemperatur-Geräten